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Ein Friedhof,
der verbindet

Wuppertal ist eine Stadt, in der Menschen aus über 160 Herkunftsländern friedlich zusammenleben, dies gilt auch für die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften. So arbeiten auch wir als muslimische Gemeinden im Tal oft mit allen anderen zusammen, beispielsweise in interreligiösen Zusammenhängen und in den Stadtteilen mit vielen Angeboten und Maßnahmen. Daher wird die Errichtung eines islamischen Friedhofes in Wuppertal-Varresbeck von einer breiten Mehrheit der Wuppertaler Bürger unterstützt.

Deutschlands erster muslimischer Friedhof

Gemeinsam für Wuppertal

Deutschlandweit bisher einmalig ist dabei die Trägerschaft durch uns - die muslimischen Gemeinden. Wir werden gemeinsam den Friedhof verwalten. Das ca. 19.000 m² große und bislang ungenutzte Grundstück ist derzeit in Eigentum des evangelischen Kirchenkreises und im Bebauungsplan bereits seit Jahren als Friedhofsfläche ausgewiesen.

Eine weitere Besonderheit spricht für die Einrichtung eines muslimischen Friedhofes genau an diesem Standort:

Er grenzt unmittelbar an die benachbarten christlichen und jüdischen Friedhöfe, eine einzigartige Konstellation in Deutschland!
Wuppertaler Juden, Christen und Muslime beweisen dadurch einmal mehr den gegenseitigen Respekt vor religiösen Unterschieden vor dem Hintergrund des langen Zusammenlebens mit vielen Gemeinsamkeiten.

Beispielhaft ist auch die Kooperation mit dem Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der Bergischen Universität Wuppertal. So wurden 12 studentische Entwürfe entwickelt, umfangreiche Gespräche und öffentliche Veranstaltungen durchgeführt mit dem Ziel, nachbarschaftliche Belange planerisch zu berücksichtigen.